16.11.2011
Hochlarer Senioren fordern Bus-Anschluss
Bürgerantrag mit 300 Unterschriften an Bürgermeister Pantförder - "Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfordert Verkehrsanbindung!"
Die Sprecher der Senioren-Wohnhäuser der SCHETTLER-Siedlung Hohbrink in Recklinghausen-Hochlar überreichten an Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder einen von rund 300 Bürgern unterschriebenen Bürgerantrag an den Rat der Stadt, Möglichkeiten zur Anbindung der neuen Siedlung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr zu prüfen. Leo Kiebler und Erwin Kammel hatten fleißig Unterschriften für diesen Bürgerantrag gesammelt, mit dem nach den Regeln der Gemeindeordnung jeder Bürger Anliegen vor den Stadtrat bringen kann. Nicht nur die Bewohner der SeniorenServiceWohnungen und deren Angehörige, sondern auch die "Häuslebauer" der Siedlung Hohbrink und zahlreiche Mitarbeiten des Wohn- und Pflegezentrums Hohbrink hatten sich hieran beteiligt.
Bürgermeister Pantförder nahm die Unterschriften entgegen, wies allerdings auf die knappen öffentlichen Kassen hin, die es sehr schwer machen, neue Buslinien zu etablieren. Dennoch versprach er, mit allen Beteiligten nach Lösungen zu suchen. Erwin Kammel betonte, dass für die Beteiligung von Senioren am gesellschaftlichen und kulturellen Leben eben auch die notwendigen Verkersanbindungen nötig seien. Nach einer Überprüfung der Möglichkeiten wird sich der Rat der Stadt Recklinghausen im kommenden Jahr mit dem Bürgerantrag befassen.